Mutter-Kind-Bindungsanalyse

Durch eine Mutter-Kind-Bindungsanalyse nehmen Sie bereits in der Schwangerschaft den direkten Kontakt zu Ihrem Baby auf und festigen so Ihre liebevolle Bindung von Anfang an.

 

Damit steigern Sie das bewusste Erleben Ihrer Schwangerschaft und erleichtern sich und Ihrem Kind die Geburt und sein nachfolgendes Leben.


Wie funktioniert die Mutter-Kind-Bindungsanalyse?

Die Begegnung mit Ihrem ungeborenen Kind steht im Mittelpunkt der Bindungsanalyse. Wöchentlich finden ein bis zwei Sitzungen in meiner Praxis statt.

 

Insgesamt werden 20 bis 30 Sitzungen benötigt. In Ausnahmefällen können es auch weniger sein.

 

Die Kommunikation mit Ihrem Baby kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Am häufigsten tauschen sich Mutter und Kind auf einer bildhaften Ebene oder in Form von Dialogen aus.

 

Auf der körperlichen Ebene reagiert das Baby auf Ihre inneren Bilder mit spürbaren Bewegungen.

 

In der Abschlussphase, der Generalprobe, bereiten Sie und Ihr Baby sich auf den Abschied von der Schwangerschaft und den Übergang in unsere Welt vor. Dabei wird der Geburtsvorgang selbst mehrmals durchgespielt und das Baby auf die medizinischen Vorgänge vorbereitet. Auf diese Weise können geburtstraumatische Erfahrungen deutlich vermindert werden.

  • Mutter und Baby wachsen durch die Bindungsanalyse zu einem guten Team zusammen und erleben unter der Geburt wesentlich weniger Ängste und Schmerzen.
  • Die Geburt wird natürlicher und kürzer; die Notwenigkeit für geburtshilfliche Eingriffe nimmt deutlich ab.
  • Nach der Geburt wenden sich die Babys neugierig der Welt zu, sind emotional stabil, sozial kompetent und haben vollen Zugang zu ihren persönlichen Begabungen.

Für wen eignet sich eine Mutter-Kind-Bindungsanalyse?

Die Bindungsanalyse eignet sich grundsätzlich für jede schwangere Frau.

Sie empfiehlt sich besonders dann, wenn Sie sich durch Ihre jetzige oder vorhergehende Schwangerschaft belastet fühlen oder gefühlt haben.

 

Ängste in Bezug auf die aktuelle Schwangerschaft oder Geburt, frühere Schwangerschaftsabbrüche, Fehlgeburten, Kaiserschnitt oder Frühgeburten beeinflussen unmittelbar Ihr heranwachsendes Kind im Mutterleib.

 

In der Bindungsanalyse erhalten Sie Raum und Gelegenheit, diese und andere Erfahrungen zu verarbeiten und zu integrieren.

 

Bei unerfülltem Kinderwunsch kann die Bindungsanalyse dazu beitragen, eventuelle psychische Hintergründe und Blockaden zu erkennen, zu verstehen und aufzulösen.


Was hat das Baby davon?

Das noch nicht geborene Kind erlebt sich durch die Bindungsanalyse in seiner Persönlichkeit von Anfang an wahrgenommen und geachtet. Durch das Nachspüren und Reagieren der Mutter auf die Gefühle und Wahrnehmungen des Kindes entsteht ein "sicherer Raum", in dem das Kind ein starkes Gefühl von Selbstwert und Selbstbewusstsein entwickeln kann. Dadurch wird auch in entscheidender Weise die Reifung des Gehirns und dessen Funktionsweise angeregt.


Woher kommt die Mutter-Kind-Bindungsanalyse?

Die Geschichte der Bindungsanalyse nahm ihren Anfang in den frühen 90er Jahren, als der Psychoanalytiker Jenö Raffai in Budapest mit Jugendlichen analytische Grundlagenforschung betrieb. Aus diesem Forschungsansatz entwickelte sich als wichtigste Neuerung die Bindungsanalyse. Raffai hat in Ungarn seit etwa 15 Jahren die Bindungsanalyse bei mehr als 2.200 werdenden Müttern angewendet und ihre Ergebnisse ausgewertet.

Es zeigt sich dabei, dass diese Methode sehr tief greifende positive Wirkungen auf die Schwangerschaft, die Geburt und die gesunde Persönlichkeitsentwicklung des Kindes hat.

 

Die Bindungsanalyse ist keine Psychotherapie. Die werdenden Mutter findet einen besseren Kontakt zu ihren Emotionen, ihrer Seele und dadurch wird die Bindung zu dem Baby in ihrer Gebärmutter gefördert.


Mit Deiner Liebe wächst meine Seele.


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Die Mutter-Kind-Bindungsanalyse
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